Die Schweiz im Kubb-Fieber
Final-Geschenk liegt voll im Trend
Vor genau einem Monat am GP-Finale in Schönried erhielten sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Erinnerungsgeschenk mit nach Hause. Für viele war das rund 8 kg wiegende Packet mit einzelnen Holzklötzen eine grosse Unbekannte. Doch mit dem Frühling ist auch die Kubb-Saison erwacht!
Auf Wiesen und in Parks, meist Barfuss und wenn möglich neben einem heissen Grill, sie werfen mit Holzstäben auf andere Holzpflöcke: Was aussieht wie eine Mischung aus Schach und Boccia ist das schwedische Gesellschaftsspiel Kubb. Es kann von 2-12 Personen jeden Alters auf fast jeder Oberfläche gespielt werden. Kubb hat eine sehr lange Tradition, denn schon vor mehr als 1000 Jahren haben sich die Wikinger nach ihren wilden Schlachten mit diesem Spiel vergnügt.
Das Spiel geriet in Vergessenheit. Erst 1998 wurde es in Schweden, wo nun jedes Jahr die WM stattfindet, wieder entdeckt. In der Zwischenzeit ist das Kubb-Fieber auch in der Schweiz ausgebrochen. Mit über zehn Turnieren und einer Kubb-Schweizermeisterschaft hat sich die "Schlacht der Wikinger" auch in unserem Land etabliert.
Artikel im Blick am Abend: Die Schlacht der Wikinger (inkl. Spielanleitung) (158 KB)
Text: Nora Weibel















