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Merci, Carlo!

Race Director Carlo Lötscher beendet Tätigkeit für den GPM

29. Juni 2010

Der Grand Prix Migros 2010 ging mit einem erfolgreichen Finalwochenende in Schönried Ende März zu Ende. Gleichzeitig verabschiedete sich unser Race Director Carlo Lötscher von der Grand Prix-Bühne. Carlo Lötscher hat nach zwei Saisons seine Tätigkeit für das grösste Kinderskirennen Europas beendet und wird sich nun seiner Ausbildung zum Human Ressources-Fachmann widmen. Der Race Director, der Wochenende für Wochenende mit viel Herzblut für die Sicherheit auf den Grand Prix Migros-Strecken und faire Rennen sorgte, blickt auf die Zeit in der Grand Prix Migros-Familie zurück.

 

Carlo Lötscher, woran denken Sie, wenn Sie sich an die beiden vergangenen Grand Prix Migros-Saisons zurück erinnern?
Ich denke vor allem an eine fantastische und lehrreiche Zeit, in der ich viele neue Leute kennen lernen durfte, die sich voll und ganz mit der Philosophie des Grand Prix Migros identifizierten.

 

Erklären Sie uns, wie ein Tag als Race Director am Grand Prix Migros abläuft?
Die hauptsächliche Arbeit geschieht vor dem Renntag. Nach dem Treffen mit den Verantwortlichen wird gemeinsam das Wettkampfgelände inspiziert und anschliessend die noch zu leistenden Arbeiten besprochen und koordiniert. Der Race Director ist vor allem für die Sicherheit zuständig. Die Rennpiste ist so abzusichern, dass es während den Vorbereitungen zu keinen Unfällen durch Skifahrer kommt. Ebenso will man durch das Absperren der Rennpiste garantieren, dass alle Rennläufer das Rennen sicher absolvieren können, ohne von anderen Rennläufer oder Skifahrer behindert zu werden. Die Rennpiste muss so präpariert werden, dass diese ein faires und sicheres Rennen für alle garantiert. Danach erfolgen die Kurssetzungen für beide Läufe. Diese Kurssetzungen haben erstens dem Regelwerk zu entsprechen, zweitens der Fairness und drittens der Sicherheit. Am Schluss ist die Zeitmessung auf ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen.
Alle diese Arbeiten werden von den lokalen Organisatoren durchgeführt. Als Race Director wirkt man in erster Linie beratend. Am Renntag selber ist vor Rennbeginn noch einmal alles zu kontrollieren und sicherzustellen, dass ein regulärer und sicherer Ablauf des Wettkampfes garantiert ist. Nach dem Rennen werden die Ranglisten mit den Verantwortlichen der Zeitmessung überprüft und deren Richtigkeit bestätigt.

 

Wo sind Sie auf die grössten Herausforderungen gestossen?
Die grösste Herausforderung lag darin, bei schlechter Witterung oder fehlendem Vorbereitungstag ein sicheres und faires Rennen für alle Rennläufer zu gewährleisten. Doch durch die erfahrenen lokalen Organisationen, dem GPM-Staff und mit viel Einsatz konnten auch solche Momente bravourös gelöst werden.

 

Welche Momente werden Ihnen besonders gut in Erinnerung bleiben?
Das sind viele Momente. Im Speziellen sind es die Momente nach einem Rennen, bei denen viele glückliche Kindergesichter, dankbare Eltern und glückliche Organisatoren den GPM-Wettkampftag abschliessen.

 

Was muss ein Grand Prix Migros-Race Director mitbringen?
Den perfekten Race Director gibt es nicht. Dennoch sollte er sich gut im alpinen Skirennsport auskennen und eine Ausbildung und Erfahrung im nationalen und internationalen Regelwerk als Schiedsrichter oder Technischer Delegierter mit sich bringen. Ein Race Director muss Führungsqualitäten haben, verantwortungsbewusst und kommunikativ sein. Und vor allem muss er sich mit der Philosophie des Grand Prix Migros identifizieren können.

 
Das Grand Prix Migros-Team und Swiss-Ski bedankt sich bei Carlo ganz herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und wünscht ihm für seine Zukunft viel Erfolg.


.pdfÜbrigens, der Terminkalender 2011 ist online! (86 KB)

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