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Nachbarskantone machen der Waadt in Les Diablerets Konkurrenz

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Bei perfekten Bedingungen ging am Samstag das zweite Qualifikationsrennen des Grand Prix Migros in Les Diablerets über die Bühne. Der Heimkanton sicherte sich in Sachen Podestplätze den Tagessieg – wurde aber von den Nachbarskantonen ganz schön herausgefordert.

Nach einer schneereichen Nacht starteten die Athletinnen und Athleten am Samstag bei optimalen Pistenbedingungen in ihr Abenteuer am Grand Prix Migros. Rund 640 Kinder und Jugendliche wagten sich vor, um in Les Diablerets die originale Piste der Youth Olympic Games herunterzurasseln. Erst in der Woche zuvor hatten die Athletinnen und Athleten der Olympischen Jugendspiele an derselben Stelle ihr Können unter Beweis gestellt.

Und die Teilnehmenden des Grand Prix Migros standen den Älteren in nichts nach. Sie alle kämpften nicht nur um den Tagessieg, sondern auch um die Qualifikation für das grosse Saisonfinale in Obersaxen. Vom 26. bis 29. März 2020 werden sich die jeweils schnellsten vier Mädchen und Buben pro Kategorie jedes Rennens miteinander messen.

Der Waadt dicht auf den Fersen

Die Waadt konnte sich als Austragungskanton die meisten Podestplätze anrechnen lassen. Insgesamt 13 Top-3-Klassierungen sprangen für sie heraus. Insgesamt qualifizierten sich 23 Waadtländerinnen und Waadtländer für das Finale in Obersaxen.

In Sachen Podestplätze wurde es aber denkbar knapp. Am nächsten an die Waadt heran kam deren Nachbarkanton Bern, der mit zwölf Podestplätzen nur gerade einen weniger aufwies. Analog zum Kanton Freiburg konnten sich die Bernerinnen und Berner mit 15 Qualifikationsplätzen des Weiteren zahlreiche Startplätze für Obersaxen sichern. Auch die Vertreterinnen und Vertreter des Kantons Wallis überzeugten im nahegelegenen Les Diablerets vollends. Sie fuhren elf Podestplätze und zwölf Final-Startplätze heraus.

Die schnellsten Zeiten auf der grossen Piste fuhren dagegen Einheimische heraus: Für den Waadtländer Ort Chesières gab es mit Nikita Anner (Jg. 2004) und Magnus Tuffley (Jg. 2004) den Tagessieg gleich bei den Mädchen und den Buben. Auf der kleinen Piste aber gingen die Waadtländerinnen und Waadtländer leer aus. Mathieu Roulin (Jg. 2010) aus Treyvaux FR war der Schnellste bei den Knaben. Noemi Reichenbach (Jg. 2011) aus Lauenen b. Gstaad BE fuhr auf der kleinen Piste eine Fabelzeit! Die erste Verfolgerin in ihrer Kategorie distanzierte die Berner Oberländerin bereits um 5,11 Sekunden!  

Mehr als ein Skirennen

Den Skifahrerinnen und Skifahrern und deren Begleitpersonen standen nach dem Renneinsatz auch abseits der Piste zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten zur Verfügung. Hauptsponsorin Migros, die Co-Sponsoren Stöckli und BRACK.CH sowie die Suppliers Toko, Leki, Descente, BWT und Giro boten im Village des Grand Prix Migros sowohl unterhaltsame Spiele als auch tolle Give-Aways.

Nach dem zweiten Rennen folgt eine kurze Rennpause. Am 2. Februar dann reist der Tross des Grand Prix Migros weiter nach Davos. Dort bietet sich den Teilnehmenden die nächste Chance, sich für das Finale Ende März zu qualifizieren. Mehr Informationen zum Rennen im Bündnerland gibt es hier.